Studienfahrt nach Riga

Vom 20. bis 24. Juli 2026 ging es für die Jahrgangsstufe 12 mitsamt den Lehrkräften Fr. Helmer, Fr. Huber und Hr. Brodrick auf Studienfahrt nach Riga, in die Hauptstadt Lettlands. Schon am Montagmorgen begann der Tag sehr früh.


Der Flug von Frankfurt startete kurz nach 9 Uhr. Somit war Aufstehen gegen 4 Uhr angesagt. Nach der Ankunft in Riga waren die meisten allerdings erst einmal ziemlich erledigt. Nach dem frühen Aufstehen und der Anreise war an große Unternehmungen kaum noch zu denken, somit endete der erste Tag für die meisten eher entspannt mit den Freunden auf den Zimmern.

Am Dienstag stand nach dem gemeinsamen Frühstück das erste Highlight auf dem Programm: eine Stadtführung durch die wunderschöne Altstadt Rigas. Dabei erfuhren wir viel über die Geschichte und die beeindruckende Architektur der Stadt. Nachmittags hatten wir Freizeit, bevor sich am Abend viele auf den Weg machten, um das Nachtleben Rigas zu erkunden. Ob Bars, gemütliche Cafés oder einfach ein Spaziergang durch die beleuchtete Innenstadt, für jeden war etwas dabei.

Der Mittwoch führte uns an die Ostsee. Nach dem Frühstück verbrachten wir den Vormittag und Mittag am Strand. Das Wetter war traumhaft, auch wenn der kräftige Wind dafür sorgte, dass man seine Frisur nach wenigen Minuten vergessen konnte. Trotzdem war der Ausflug für viele eines der schönsten Erlebnisse der Woche. Nach der Rückkehr ins Hotel blieb etwas Zeit zum Ausruhen, bevor es am Abend erneut in die Stadt ging.

Am Donnerstag wartete ein weiterer Programmpunkt auf uns: der Besuch des lettischen Parlaments. Besonders spannend war, dass wir sogar eine laufende Parlamentssitzung miterleben durften. Auch wenn wir aufgrund der Sprache kaum ein Wort verstanden haben, war es interessant, einmal Politik live zu erleben. Am Abend wurde die letzte Nacht in Riga natürlich noch einmal ausgiebig genutzt, um gemeinsam die Stadt zu genießen und die Reise ausklingen zu lassen.

Schon am Freitagmorgen hieß es dann wieder Abschied nehmen. Gegen 4 Uhr klingelte der Wecker, bevor es zum Flughafen und zurück nach Deutschland ging.

Ein echtes Highlight, oder eher ein fester Bestandteil unseres Alltags, war übrigens der Supermarkt Rimi. Kaum ein Tag verging, ohne dass dort eingekauft wurde. Von Snacks über Süßigkeiten bis hin zu Getränken landete gefühlt alles irgendwann in unseren Einkaufskörben. Für viele wurde Rimi fast schon zum zweiten Zuhause, das täglich mindestens einmal besucht wurde.

Insgesamt war die Studienfahrt eine gelungene Mischung aus Kultur, Geschichte, Freizeit und gemeinsamen Erlebnissen. Neben den offiziellen Programmpunkten werden uns vor allem die vielen lustigen Momente, die gemeinsamen Abende und die Zeit als Jahrgang noch lange in Erinnerung bleiben.

 

von Anne Huber