Exkursion in die KZ Gedenkstätte Dachau

Am 23.06.2026 unternahmen die Klassen der Jahrgangsstufe 1 am beruflichen Gymnasium der Mathilde-Planck-Schule im Rahmen des Geschichtsunterrichts eine Exkursion in die KZ Gedenkstätte Dachau.


Der Tag startete mit einer  dreistündigen Busfahrt. Nach der Ankunft begann die Führung durch das ehemalige Konzentrationslager, wobei die Schülerinnen und Schüler in Gruppen eingeteilt wurden. Während des Rundgangs wurden bedeutende Bereiche, wie die ehemaligen Häftlingsbaracken, der Appellplatz und das Krematorium besichtigt, wobei die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Geschichte des Ortes und die Verbrechen des Nationalsozialismus erhielten. 

Ein längerer Aufenthalt fand auch in der Ausstellung der KZ-Gedenkstätte statt, die einen eindrücklichen Einblick in die Geschichte des Nationalsozialismus bot. Dort wurden unter anderem die Lebensbedingungen der Häftlinge, sowie die Gewalt und Verfolgung im Konzentrationslager anschaulich dargestellt und von den jeweiligen Referentinnen und Referenten der Gedenkstätte näher erläutert. Weiterhin wurden den Schülerinnen und Schülern in Ergänzung zum Geschichtsunterricht beim Rundgang einige historische Hintergründe nähergebracht. Einen tiefgreifenden und bleibenden Eindruck hinterließen insbesondere die Berichte über die unmenschlichen Haftbedingungen und das Leid der Häftlinge.

Dieser Besuch vermittelte den Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts einen bleibenden Eindruck der erschütternden Gräueltaten des Nationalsozialismus. Somit wurde Geschichte greifbar, anschaulich und nachvollziehbar. Ein solch bleibender Eindruck ist eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht.

Gleichzeitig machte die Exkursion deutlich, wie bedeutsam Erinnerungskultur ist und wie wichtig es bleibt, sich für Demokratie, Menschenrechte und ein respektvolles Miteinander einzusetzen.

Artikel von Lena Griesinger