Fachliche Impulse lieferten mehrere Expertinnen: Jonas Boysen (Universität Hohenheim) erklärte die Grundlagen und Potenziale von KI in der Landwirtschaft. Prof. Dr. Eva Gallmann (Universität Hohenheim) zeigte praxisnah den Einsatz von Sensorik und KI in der Tierhaltung auf. Andreas Dörr berichtete aus seinem Pflanzenbaubetrieb in der bayerischen Rhön über die tägliche Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT. Markus Pflugfelder (Versuchsstation Ihinger Hof) erläuterte, wie er KI-Anwendungen auf der Versuchsstation einsetzt und wie ihn diese im Arbeitsalltag bei Planungs- und Entscheidungsprozessen unterstützen. Zudem berichtete er, dass aktuell mit dem Hohenheimer Weizen Cup ein Anbauwettbewerb läuft, bei dem Schülerinnen und Studierende gegeneinander – und auch gegen eine KI – antreten.
Ergänzt wurde das Programm durch Posterbeiträge der Schüler*innen zum Thema „KI als Werkzeug zur Anbauplanung und Informationsrecherche“, die den reflektierten und kreativen Umgang mit KI im Schulunterricht verdeutlichten.
Der Onlinetag machte deutlich: KI ist längst Teil der modernen Landwirtschaft. Gleichzeitig sind Fachwissen, kritische Reflexion und ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten entscheidend. Die Veranstaltung knüpfte an frühere Feldtage zu Digitalisierung und Precision Farming im Rahmen von AgDibi an und stärkte die Motivation, die digitale Transformation gemeinsam mit dem landwirtschaftlichen Nachwuchs zu gestalten.
AgDiBi-Onlineseminar zu Künstlicher Intelligenz in der Landwirtschaft

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